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Amanda Seyfried spielt in dem düsteren Psychothriller „Gone“ eine junge Frau, die sich aus den Fängen eines Serienkillers befreien konnte. Ein Jahr später wird ihre Schwester scheinbar vom selben Täter entführt. Da die Polizei ihr nicht helfen will, macht sie sich auf die Suche nach dem Mörder. Der Film kam 2012 in die Kinos.

Gone
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Der Film

Gefangen in einem Erdloch

Jill (Amanda Seyfried) hat noch immer nicht das Trauma ihrer Entführung vor einem Jahr überwunden. Damals war sie von einem Mann im in ein Erdloch geworfen  worden. Dass Jill offenbar Opfer eines Serienkillers werden sollte, merkte sie während ihrer Gefangenschaft anhand von Menschenknochen, die sie im Loch fand. Eines dieser Knochen wurde ihre Rettung. Jill attackierte damit ihren Peiniger und schaffte es, sich aus ihrer Lage befreien. Das Martyrium war mit der gewonnenen Freiheit jedoch lange nicht zu Ende. Jill leidet seither an einer posttraumatischen Störung. Dass der Täter bis heute nicht überführt wurde, belastet sie zusätzlich. Schlimmer noch: Die Polizei glaubt ihrer Geschichte nicht und führt ihre Erzählung auf eine psychische Störung zurück.

Erleidet Jills Schwester das gleiche Schicksal?

Inzwischen lebt Jill zusammen mit ihrer Schwester Molly (Emily Wickersham). Den Kontakt mit Menschen meidet sie. Ihr Job, dem sie ausschließlich nachts nachgeht, und der Selbstverteidigungskurs für den Fall eines weiteren Angriffs auf ihr Leib und Leben, sind ihre einzigen Verbindungen zur Außenwelt. Mit Antidepressiva hofft die traumatisierte Frau, einigermaßen die Tage zu überstehen. Als Jill eines Tages von der Nachtschicht nach Hause kommt, findet sie ihre Schwester nicht in der gemeinsamen Wohnung vor. Ein schrecklicher Verdacht reift in ihr. Wurde Molly vielleicht vom selben Täter entführt wie sie vor einem Jahr?

Entführungsopfer ermittelt auf eigene Faust

Sie geht mit ihren Vermutungen zur Polizei, doch bei den Beamten stößt sie einmal mehr auf taube Ohren. Frustriert macht sie sich selber an die Aufklärung des Falls. Ihre Spuren führen sie bald zum Fahrzeug des möglichen Täters. Dann erfährt Jil den Aufenthaltsort und den Namen des Mannes. Sie vereinbart mit Jim einen Treffpunkt. Ihr Verdacht hat sich bestätigt. Der Mörder hat sie zu jenem Erdloch am Wald geführt, wo sie einst ihr Martyrium erlitten hatte. Jill findet heraus, dass Jim ihr eine Falle gestellt hat mit der Absicht, das zu beenden, worin er vor einem Jahr  gescheitert war. Doch wieder ist Jill ihm überlegen. Bewaffnet und dank ihrer Kampfsport-Fertigkeiten gelingt es ihr, den brutalen Serienkiller erneut zu überwältigen. Sie schießt auf ihn, übergießt ihn mit Benzin und verbrennt ihn bei lebendigem Leibe. Zu Hause angekommen, findet Jill ihre Schwester Molly in Sicherheit.

Die Macher und Darsteller von „Gone“

Der Psychothriller „Gone“ markiert das englischsprachige Debüt des brasilianischen Regisseurs Heitor Dhalia, der wenige Jahre zuvor mit der preisgekrönten Tragikomödie „O Cheiro do Ralo“ die Aufmerksamkeit der US-Produzenten auf sich gelenkt hatte. In „Gone“ schlägt er ungleich düsterere Töne an. Liebhaber des abgründigen Spannungskinos werden mit dem stilistisch an Klassiker wie „Das Schweigen der Lämmer“ und „Sieben“ angelehnten Psychothriller auf ihre Kosten kommen. Das Drehbuch stammt von Allison Burnett.

Aber auch Fans von Amanda Seyfried bekommen, was sie erwarten. Die Schauspielerin war ehedem schließlich nicht nur in leicht-heiteren Unterhaltungsfilmen wie dem Musical „Mamma Mia!“ und der Romanze „Das Leuchten der Stille“ zu sehen. Sie überzeugte immer wieder auch in ernsteren Filmen wie in Atom Egoyans Psychothriller „Chloe“, in dem sie eine psychisch abnormale Verführerin spielte. Ein Jahr nach „Gone“ war die Schauspielerin in dem Aufsehen erregenden Biopic „Linda Lovelace – Pornostar“ in der Rolle der titelgebenden Pornodarstellerin zu sehen.

Wie und wo kann man „Gone“ sehen?

Wer „Gone“ sehen will, dem bieten sich diverse Sichtungsmöglichkeiten. Auf dem Online-Shop von Amazon kann der Psycho-Thriller in den Formaten DVD oder Blu-ray für 7,99 bzw. 8,99 Euro bestellt werden. Kunden des Streaming-Dienstes Maxdome können den Film jederzeit, überall und ohne Aufpreis streamen. Zudem kann „Gone“ auf den Plattformen Google Play, YouTube, PlayStation und iTunes ausgeliehen bzw. gekauft werden.